Gründe gegen's Auto

und fürs Fahrrad!

Schnell und direkt ans Ziel.

Staut, rote Ampeln oder große Umwege? Hast du als Radfahrer*in nicht. Mit dem Fahrrad kommst du meist schneller und direkter ans Ziel, als mit dem Auto. Du kannst direkt von Haustür zu Haustür fahren, musst nicht erst zum Parkplatz laufen oder vom Parkplatz zum Ziel. Überleg dir mal, was du mit der gewonnenen Lebenszeit alles machen könntest!?

Keine Parkplatzsuche.

In der Regel kannst du dein Fahrrad fast direkt vor der Haus-, Geschäfts- oder Bürotür abstellen. Oder du findest einen Platz in unmittelbarer Nähe. Parkplatzprobleme, die man mit einem Auto in der Stadt hätte, kennst du als Radfahrer nicht. In vielen Städten und an Bahnhöfen oder Bushaltestellen werden verstärkt Fahrrad-Abstellanlagen gebaut. Beispielsweise ganz aktuell an der Strecke Bremerhaven – Bremen. Auch viele Arbeitgeber schaffen sichere Abstellplätze fürs Fahrrad.

Du stehst nie im Stau!

Automobilist*innen in Köln stehen Jahr für Jahr im Schnitt 55 Stunden im Stau. Als Radfahrer*in radelst du einfach an den stehenden Blechkolonnen vorbei. Stau ist dir ein Fremdwort. Während die Automobilist*innen im Stau nicht vorankommen, warten und noch mehr Lebenszeit verschwenden, radelst du entspannt am Stau vorbei ans Ziel.

Du treibst Sport und bist gesünder unterwegs!

Bewegung, Licht und frische Luft halten fit und gesund – das wissen alle. Beides hast du auf dem Fahrrad. Im Auto sitzt du vielleicht bequemer auf deinem Polstersessel mit Sitzheizung, am Ende schadet es aber deiner Gesundheit. Radfahren ist Sport. Es stärkt dein Herz-Kreislauf- und dein Immunsystem. Es hilft gegen schlechte Stimmung und Depressionen, stärkt die Gelenke, verbessert die Koordination und verbrennt ganz nebenbei noch Fett!

Du erfährst Umgebung und Natur.

Auf dem Fahrrad nimmst du deine Umgebung und die Natur ganz anders wahr. Während du im Auto vom Radio beschallt und von der Lüftung angeblasen wirst, strömt dir im Sommer der lauwarme Wind ins Gesicht. Du riechst frisch gemähtes Gras, hörst die Vögel zwitschern oder die Bienen summen. Im Herbst siehst du, wie die die Blätter bunt werden und vom Baum herabfallen. Du nimmst deine Umgebung ganz anders wahr. Du siehst mehr von der Welt. Klingt das nicht lebenswerter als ein Leben, eingeengt zwischen Lenkrad und Sicherheitsgurt?

Radfahren ist preiswert.

Während dich ein Mittelklassewagen alleine in der Unterhaltung bereits mindestens 400 Euro pro Monat kostet, sind die Unterhaltskosten für ein Fahrrad verschwindend gering. Alle Jubeljahre eine neue Kette oder mal einen neuen Schlauch. Oder hin und wieder etwas Kettenfett. Das war’s. Vom Anschaffungspreis mal ganz zu schweigen.

Zeit nutzen auf weiten Strecken.

Wenn du im Auto sitzend weite Strecken zurücklegst, was machst du dann? Richtig. Du fährst Auto. Du könntest aber in dieser Zeit genauso gut lesen, arbeiten, Filme gucken. Wenn du nämlich dein Fahrrad im Zug mitnimmst und so weite Strecken zurücklegst, am Zielort aber dennoch nicht auf deine Flexibilität verzichten willst. Stichwort: intermodaler Verkehr!

Radfahren senkt das Krebsrisiko!

Dass Pendeln Stress verursacht und ungesund ist, ist bekannt. Neuesten Erkenntnissen zur Folge, senkt das Pendeln mit dem Rad gegenüber dem Pendeln mit dem Auto das Krebsrisiko um 45 Prozent! Denn Pendeln mit dem Auto ist besonders stressig.

Radfahren ist nachhaltig.

Als Radfahrer*in bist du nahezu CO2-neutral unterwegs! Du verbrauchst in der Stadt verglichen mit dem Auto kaum Platz, produzierst keinen Lärm, nur eine verschwindend geringe Menge an Feinstaub und erst recht keine Abgase! Damit trägst du wesentlich zum Klima- und Umweltschutz und vor allem zu einer nachhaltigeren, lebenswerteren Stadt und Mobilität bei.

Radfahren entspannt und macht Spaß!

Wenn du richtig gekleidet bist, kommst du auf dem Fahrrad meistens entspannt an. Dein Kreislauf kommt in Schwung, du kannst nachdenken, den Tag planen und die frische Luft genießen. Bewegung macht nachgewiesen glücklich. Radfahren demnach auch. Geht das alles auch im Auto?