Autofahr-Ende

für Radfahrende

Die Stadt den Menschen.

Unsere Vision:

Wende in drei Zügen

Unsere Vision:

Wende in drei Zügen!

... sichere Infrastruktur.

Wenn Menschen Angst haben, sich zu Fuß oder mit dem Fahrrad durch Bremerhaven zu bewegen, dann läuft etwas ganz gewaltig schief. Die gänzlich auf den Autoverkehr ausgerichtete Infrastruktur muss angepasst werden. Wir fordern: Radwege, auf denen jede*r Radfahrer*in – ob alt ob jung – gefahrlos ans Ziel kommt. Denn wer Wege sät, wird Verkehr ernten. Das gilt nicht nur für die Straße.

... mehr Radverkehr.

Das Angebot von sicheren Radwegen erhöht die Nachfrage. Das Fahrrad ist im urbanen Raum das wohl sinnvollste Verkehrsmittel: es ist günstig, verbraucht kaum Platz, ist häufig die schnellste Alternative und fährt nahezu emissionsfrei. Gut ausgebaute Radwege, auf denen alle Menschen sicher, komfortabel und schnell durch die Stadt fahren können, sorgen für mehr Radverkehr. Und für eine lebenswertere Stadt. Oder bist du gerne umgeben von Verkehrslärm?

... weniger Autos.

Irrationaler können wir uns in Städten kaum fortbewegen: Das Auto ist groß und schwer, verbraucht viel Platz und steht erwiesenermaßen 23 Stunden am Tag herum. Meistens sogar nahezu kostenfrei im öffentlichen Raum. Die angepriesene Lösung „Elektroauto“ löst jedoch kaum eins der Probleme, die der motorisierte Individualverkehr in Städten verursacht. Und ob Radfahrende vom Elektroauto oder Verbrenner überfahren werden: das Ergebnis bleibt gleich.

Sorry, hier ist einfach kein Platz für's Rad!

Sorry, hier ist

einfach kein Platz.

Nun ist Bremerhaven keine Weltstadt, doch ein Blick über die Weser lohnt. Städte wie Utrecht oder Kopenhagen haben es vorgemacht und das Auto aus den Innenstadtbereichen nahezu vollständig verdrängt. Natürlich: auch hier ist die Innenstadt nicht völlig frei von Autos und niemand muss fürchten, die Feuerwehr komme im Brandfall in aller Gemütlichkeit per Fahrrad mit ein paar Kanistern Löschmittel. Doch lediglich Lieferverkehr und insbesondere Busse des öffentlichen Nahverkehrs prägen hier das Straßenbild.

Es geht gar nicht darum, das Auto per se zu verteufeln. Viel mehr wollen wir auf die teils absurden Gewichtungen von Autoverkehr und anderen Verkehrsträgern aufmerksam machen und zum Nachdenken anregen. Bremerhaven ist dabei ein Paradebeispiel für eine autogerechte Stadt und bietet somit riesiges Potential für Verbesserungen und Experimente. Denn da, wo es am schlechtesten aussieht, kann man am meisten bewegen.

15% Radverkehr in Bremerhaven

Bundesdurchschnitt: 11%

15% Radverkehr

in Bremerhaven

Bundesdurchschnitt 11%

Bremerhaven ist laut ADFC Fahrradstadt, zumindest was das Verkehrsaufkommen angeht. Kaum zu glauben mit Blick auf die katastrophalen Zustände der Radinfrastruktur. Vielerorts ist sie faktisch nicht vorhanden, in desolatem Zustand oder aufgrund des desolaten Zustands entwidmet. Wer durch Bremerhaven radelt, wird nicht auf allzu viele Radwege treffen. Die Gründe dafür sind vielfältig. An einigen Orten fällt jedoch auf, dass es – zum Teil an sanierten Kreuzungen – Fahrradampeln gibt, aber keine offiziellen Radwege. Da kommt unweigerlich die Frage auf, wer so etwas plant und ob die Planenden jemals auf einem Fahrrad saßen und durch ihre Stadt gefahren sind. 

Zudem herrscht auf Bremerhavens Straßen oftmals eine hitzige Stimmung. Radfahrende werden nicht selten von Automobilist*innen eng überholt, angehupt oder von der Fahrbahn abgedrängt mit der Aussage: “Fahr doch auf dem Radweg.” Ja … welcher Radweg denn? Oft kommt es im Anschluss zu Wortgefechten.

Dabei liegt der er Radverkehrsanteil in Bremerhaven bei 19 Prozent – das sind acht Prozent mehr als im bundesweiten Durchschnitt.

Note: mangelhaft

im ADFC-Fahrradklima-Test nur Note 4,47

Note: mangelhaft

im ADFC-Fahrradklima-Test

nur Note 4,47

Bremerhaven ist auf Platz 35 von 41 im bundesweiten Vergleich der Städte mit 100.000 bis 200.000 Einwohnenden. Die Seestadt erreicht gerade mal eine Gesamtnote von 4,47 – mangelhaft. Das zeigt also, dass die Bremerhavener*innen offenbar ein leidensfähiges Volk auf zwei Rädern sind und ganz offensichtlich ein Bedarf an vernünftiger Infrastruktur besteht.

Lenk's Rad statt Lenkrad!

Bundesdurchschnitt: 11%

Lenk's Rad

statt Lenkrad

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Was war noch mal ein Pop-Up-Radweg?

Huckepack macht nicht nur als Kind Spaß. Auch im Erwachsenenalter setzen immer mehr Leute auf dieses eher unter Kindern verbreitete Spiel. Doch gemeint ist in diesem Falle eine ganz besondere Art von Huckepack. Hier trägt nicht der eine Mensch den anderen, sondern der Zug das Fahrrad. Im Artikel über intermodale Verkehrskonzepte wird Jonas Ehlers auf seinem Weg in die Hochschule begleitet. Auch er fährt huckepack. Doch was nach Kinderspiel und Spaß klingt, geht im Raum Bremen ganz schön ins Geld.

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Warum sind Fahrradtickets so teuer?

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Ein Projekt von:

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